Anfang des Jahres haben wir für unsere Schüler einen Fotowettbewerb veranstaltet, bei dem wir das beste Foto für den Prospekt 2012/2013 gesucht haben. Wir erhielten viele Fotos die teilweise auch im Prospekt oder der Website zu sehen sind. Doch das mit Abstand beste war das von unserer Teilnehmerin Hannah Klusmann, die 2009/2010 mit uns in den USA war. Als Gewinn durfte sie mit ihrem Freund im into Ballon fahren. Nachdem es mehrmals wegen Regen verschoben werden musste, konnte im September bei bestem Wetter gestartet werden.
Hannah hat ihre Ballonfahrt auch noch schön beschrieben und ist hier sozusagen Gastautor für den Blog
Viel Spaß beim Lesen!
Bericht von Hannah Klusmann zur Ballonfahrt:
Ich hatte noch nie etwas gewonnen. Nichtmal ein Schweißband bei einer Tombola oder einen Teddybär beim Dosenwerfen auf dem Weihnachtsmarkt. Deswegen fiel ich aus allen Wolken als ich im letzten Herbst plötzlich eine E-Mail von into bekam, das MEIN Promfoto, das ich nur aus Spaß und Langeweile nach meinem Highschooljahr in Mississippi an into geschickt hatte, einen Fotowettbewerb gewonnen haben sollte. Ich hätte niemals gedacht, dass meine Spaßbilder aus Amerika bei dem Fotowettbewerb, dessen Gewinnerbilder in den neuen intoKatalog 2011/2012 gedruckt werden würden, sich dafür eignen würden. Und dann sollte mein Bild sogar auf die Titelseite kommen… ziemlich unglaublich
Ich freute mich natürlich riesig, vor allem darüber, dass ich meine Lieblingserinnerung aus Amerika bald mit so vielen Leuten teilen konnte. Als der Katalog dann raus kam, war ich grade im Urlaub und bekam plötzlich Facebooknachrichten von Bekannten aus ganz Deutschland, die sagten „Hannah, dein Foto hängt riesig bei uns in der Schule“ oder mich fragten, seit wann ich Model für into wäre:)
Das war schon ziemlich cool und auch mein Promdate Richie, der mit mir auf dem Foto ist, freute sich riesig.
Ich dachte dann, das wärs mit der Fotowettbewerbsgeschichte, aber wie man into so kennt gab es ein paar Monate später noch eine Überraschung. Ich bekam wieder eine E-Mail aus dem into office, in der Virginia mir eröffnete, dass ich ja auch einen Preis bräuchte und wie ich denn eine Fahrt mit dem into Heißluftballon fände. Ich fiel schon wieder aus allen Wolken und konnte mein Glück kaum fassen.
Nachdem der Termin für die Fahrt ein paar Mal wegen schlechtem Wetter verlegt werden musste, hat es dann Ende September endlich geklappt und ich bin nach Köln gefahren. Was mich besonders gefreut hat, war das sogar mein Freund Julian mitkommen durfte. Zusammen mit Virginia, John und Constanze fuhren wir dann von Köln nach Wuppertal, wo unser Ballonfahrer Auf der gleichen Wiese starteten gerade schon 2 andere Ballons und ich war ziemlich beeindruckt, wie groß so ein Heißluftballon wirklich ist. Wir packten alle mit an den riesigen into Ballon aus dem kleinen Wagen zu holen. Dann wurde heiße Luft hineingefüllt bis sich der Ballon plötzlich ganz füllte und wir ganz schnell in den Korb springen mussten, damit der Ballon nicht ohne uns losfuhr. Das ganze war irgendwie wie in einem Film. Langsam hoben wir ab und fuhren (ein Heißluftballon fliegt nicht:)) so hoch, dass Autos, Pferde und Fußballfelder nur noch wie Spielzeug aussahen. Überall blieben die Leute am Boden stehen und winkten uns oder schrien ihre Grüße zu uns Hoch. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht alles mal von oben, und nicht wie im Flugzeug, nur vorbeifliegen zu sehen und am Liebsten wäre ich ewig da oben geblieben. Aber es wurde langsam dunkel und irgendwie mussten wir wieder runter kommen.
Da es bei einem Heißluftballon kein Lenkrad gibt, mussten wir warten bis eine Wiese vor uns lag, die groß genug für den Riesenballon war. Bei der Landung wären wir fast in einen Baum gefahren, aber der Ballonfahrer hatte alles unter Kontrolle.
Nachdem wir wieder festen Boden unter Füßen hatten, wurden Julian und ich getauft, das heißt wir wurden mit Sekt übergossen und uns wurden die Haare angezündet und dann war ich eine Ballonfee und Julian der Baron der Lüfte. Jedenfalls steht das so auf der Urkunde, die unsere erste Heißluftballonfahrt bestätigt 
Während der Zeit in Köln, konnte ich auch einen Blick ins into office werfen und habe gemerkt, dass ich nicht ohne Grund into als meine Organisation gewählt habe. Weil hier alles so persönlich ist, die Austauschschüler keine Nummern auf Papier und auch die Chefs eigentlich ganz normale Menschen sind. Ich hatte nicht nur ein einmaliges Erlebnis, sondern habe auch gemerkt dass into wie eine Riesenfamilie ist. Eine ziemlich coole Riesenfamilie:)