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facebook-workshop

Friday, December 17th, 2010

facebook – das ist ja echt ne tolle Sache, das finden wir auch bei into! Jedoch bringt es auch manchmal Probleme mit sich, die Euch und auch uns manchmal mehr und manchmal weniger Ärger einbringen können. Anbei erhaltet Ihr deshalb Tipps, warum Ihr auf Eure Seiten-Inhalte achten solltet und anschließend Ratschläge sowie den Hinweis auf einen super Leitfaden, wie Ihr Eure Privat-Einstellungen optimieren könnt.

Warum?

Zunächst einmal zu den Gründen dieses Beitrags und der Rat, warum Ihr mehr drauf achten solltet, was Ihr (und vor allem wem) postet:

Die meisten haben zwar ihre Profile schon geschlossen, jedoch manche noch nicht. Letzteren empfehle ich als ersten Schritt, die Sichtbarkeit des Profils einzuschränken, solange man nicht befreundet ist. Jedoch kann man in diesem Punkt noch einiges optimieren (dazu gleich mehr). Was man leider nicht “vor der Öffentlichkeit” verstecken kann, sind jedoch Eure Profil-Bilder. Die sind für quasi jeden Stalker sichtbar. Deshalb: Überlegt Euch sorgfältig, ob Euer Profilbild nicht zweideutig ist, ihr einen Drink in der Hand (der z.B. als alkoholischer Drink interpretiert werden kann) haltet oder mit besonders tiefem Ausschnitt in die Kamera grinst.

Wäret Ihr Mario, könntet Ihr ganz schön Ärger bekommen...

Natürlich sind wir alle mal (oder sind noch ;-) ) jung, jedoch sind vor allem unsere amerikanischen Partner und auch deren Landsleute geradezu allergisch auf solche Dinge. Aus solchen Gründen ist es bereits zu Platzierungs-schwierigkeiten bis hin zu Platzierungsrückzügen gekommen – nehmt diese Empfehlung also bitte ernst! Desweiteren kann bspw. ein Trinkfoto auch im Laufe des Auslandsaufenthaltes zu mächtig viel Ärger führen und sogar ein Rausschmiss drohen. Und wenn Du mit Deinem guten amerikanischem Kumpel eine Flasche Budweiser in der Hand hälst, kannst Du auch nicht mehr behaupten, das sei in “good old Germany”, wo man bereits mit 16 ein Bier zischen darf.

Meine Gasteltern wollen mich bei facebook adden, was tun?

Ihr habt Euer Profil bereits nicht mehr öffentlich, aber Deine Gasteltern, Dein Schulleiter, Freunde Deiner Gasteltern etc. möchten Dich adden? Hierbei ist es natürlich ganz Dir überlassen, ob Du dem auch zustimmst. Manche denken, die Personen wären gleich beleidigt, wenn man dies nicht tut und ich gebe zu, manchmal ist “eine Absage” nicht so leicht, vor allem, wenn man die Person ständig sieht.  Schlußendlich sollte Euch aber gesagt sein, dass es wirklich Eure Entscheidung ist, wen Ihr added, denn Eure Privatssphäre gehört natürlich Euch und Ihr habt das Recht zu entscheiden, was Ihr mit wem teilt. Jetzt werden manche wahrscheinlich denken “dann sollen meine Gasteltern halt nicht auf meinem Profil rumschnüffeln” – mag sein, aber wenn gewisse Dinge online sind und gesehen werden, ist es somit Eure Schuld. Abhilfe schaffen hierbei aber “Freundeslisten”.

Freundeslisten

Diese könnt Ihr bei facebook beliebig erstellen und das Tolle ist: für jede Liste könnt Ihr individuell die Sichtbarkeit Eurer Profildetails beeinflussen – sei es die wall, verlinkte Fotos, Events bis hin zum Album der eigenen Profilfotos (nur das aktuelle bleibt sichtbar). Wie man diese Listen erstellt? Vorweg muss ich sagen, dass ich mein facebook auf Englisch benutze, deswegen gleich die englischen Bezeichnungen. Aber ich denke ich erkläre es genau genug, dass Ihr wisst, wo die Buttons sind von denen ich rede, bzw. Ihr könnt ja alle Englisch :-)

Zunächst müsst ihr auf Euer facebook-Hauptmenü gehen, wo Ihr den News Feed seht. Nun werdet ihr auf der linken Spalte einen link namens “Friends” sehen. Darauf klickt Ihr und es öffnet sich eine Auflistung Eurer “recently updated friends” Nun klickt oben rechts auf den Button “Edit friends“. Jetzt kommt eine lange Liste Eurer Freunde und oben rechts wieder ein Button “Create a list“. Bitte anklicken. Es öffnet sich nun ein Fenster in dem Ihr angeben könnt, wie Eure Liste heißen soll. Z.B. “VIP” – sagen wir mal Eure engsten Freunde, die auch peinliche Bilder und Einträge sehen dürfen…(wobei ich an dieser Stelle dazu rate: Überlegt Euch gut, was Ihr an Bildern etc. online stellt, man weiß nie was auf Umwege bei wem landet und was einmal in Netz ist bleibt in der Regel dort!). Bitte die entsprechenden Personen auswählen. Seid Ihr fertig, klickt “create list“. Und fertig ist Eure VIP Liste!

Anwendung der Listen

Nun gehts weiter: Oben rechts gibt es immer den “Account“-Button in der Menüleiste. Klickt Ihr darauf erscheint ein dropdown auf dem Ihr bitte “Privacy Settings” auswählt. Im neuen Fenster seht Ihr jetzt einen Überblick “Choose your privacy settings“.

Oben mittig ist ein link (“view settings“), wenn Ihr darauf klickt kommt Ihr auf eine Seite, wo Ihr schonmal Eure “Connecting on facebook”-Einstellungen bestimmen könnt. Hierbei kann man bei den meisten zwischen  “Everyone”, “Friends of friends”, “Friends only” sowie einer weiteren Kategorie entscheiden: “Custom edit“. Wählt ihr diese aus, öffnet sich ein neues Fenster, wobei  Ihr zwei Dinge einstellen könnt “Make this visible to” und “Hide this from“.

Bei ersterem bitte im Drop-Down “Specific people” auswählen. Im Schreibfenster darunter müsst Ihr jetzt nur noch “VIP” eingeben – die Liste die Du eben erstellt hast. Speicherst Du das Ganze dann bedeutet dies, dass die Einstellung, deren Sichbarkeit Du eben bearbeitet hast nur für all jene sichtbar ist, die Du in Deine “VIP”-Liste gepackt hast! Toll, oder? Anders herum könntet Ihr natürlich auch eine Liste mit z.B. “Nervensägen” erstellen und diese bei “Hide this from” eintragen. Fortan sehen alle in Deiner “Nervensägen”-Liste gewisse Dinge gar nicht mehr auf Deinem Profil! Und diese Leute können Dir nie den Vorwurf machen, Du hättest die Freundschaftsanfrage nicht angenommen. Einfach behaupten, Du hättest Deine Seite für alle privat, das kann Dir die Person dann sowieso nicht nachweisen.

Immernoch auf dieser Seite  könnt Ihr oben rechts auch auf den Button “Preview my Profile” klicken, wobei Ihr sehen könnt, wie Eure Seite aktuell für alle sichtbar bzw. für bestimmte Freunde sichtbar ist (diese könnt Ihr einzeln eingeben).

Nun aber zurück zur “Choose your privacy settings“-Seite.  In der linken Spalte haben alle diejenigen, die bereits Ihr Profil öffentlich geschlossen haben “Friends only” angeklickt. Doch es geht noch besser! Hierzu müsst Ihr zunächst in der selben Spalte “Custom” auswählen. Nun müsst Ihr mittig unten  auf “Customize Settings” klicken. Danach öffnet sich eine Seite mit allerlei weiteren Einstellungsmöglichkeiten. Hier könnt Ihr wie eben verfahren, einfach bei den Einstellungen bestimmte Listen für die Sichtbarkeit eintragen. Geht ihr jetzt nochmal auf “Preview Profil” könnt Ihr sehen, wie sehr man das Profil – selbst für “Freunde” einschränken kann.

Ich empfehle Euch schließlich noch den facebook Privatspähre Leitfaden von Thomas Hutter, dort wird dann nochmals genau auf die von mir bereits erwähnten Freundeslisten etc. eingegangen. Sonst kann auch gerne hier weiter diskutiert werden.

In diesem Sinne, weiterhin viel Spass während Eures Aufenthaltes! Und nicht zuviel im Netz hängen, das wahre Leben spielt sich immernoch draußen ab ;-)